Erweiterung und Neubau Justizvollzugsanstalt Konstanz

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Kennzahlen:
Umbauter Raum:   7.389,12 m3
Nutzfläche:             1.048,59 m2
Verkehrsfläche:        505,61 m2                                        Funktionsfläche:         89,13 m2

 

Die Justizvollzugsanstalt Konstanz befindet sich im innerstädtischen Bereich auf dem landeseigenen Grundstück der Gemarkung Konstanz. Das Grundstück grenzt westlich an die Schottenstraße, südlich an die Wallgutstraße sowie in östlicher Richtung an die Untere Laube. Durch die Verlegung der Verwaltung und der Torwache mit dem Eingangsbereich an die Schottenstraße hat die Verwaltung eine neue Adresse. Die vorhandenen Verhältnisse im Gebäude der JVA Konstanz erforderten zwingend die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und der Funktionalität. Von oben betrachtet zeichnet sich das Areal durch drei, in Form eines doppelten T angeordnete Bestandsgebäude aus, die bereits mehr als ein Jahrhundert alt sind. Durch die u-förmige Erweiterung an dessen nördlichen Querriegel wurde dadurch ein kleiner Innenhof erzeugt. Das bestehende Arbeitsgebäude wurde um ein Geschoss aufgestockt und daneben entstand ein 3-geschossiger Atriumsbau, welcher hell verputzt und mit einer dunkel umlaufenden Bandfassade verkleidet wurde. Der neue Hauptzugang wird durch den ebenso dunklen Einschnitt des Baukörpers an der Ecke markiert. Um auf die umgebenden Traufhöhen Bezug zu nehmen, passt sich die Attika des Neubaus an diese an. Der helle Grauton der Außenhaut korrespondiert mit den Farbtönen der benachbarten Gebäude. Die Erschließung der Gesamtanlage liegt eine klare Funktionalität zugrunde. Die besondere Organisationsstruktur spiegelt sich in den Fluren durch die Materialität und Farbigkeit bewusst wieder. Die Wände bestehen dort aus spiegelnden Glasflächen oder aus monochrom gestrichenem Beton. Die Wände stehen zwischen geöltem Eichenparkett und matt schimmernden Sichtbetondecken. Durch die beeindruckenden Farben wie Irgazinrot, Mangan-Coelinblau und Nickeltitangelb ergibt sich an den Oberflächen eine starke Lebendigkeit. Sowohl das Freigängerwohnheim als auch die historischen Altbauten wurden im Rahmen der Baumaßnahme saniert.

 

 

 

 

Die berufsrechtlichen Bestimmungen, insbesondere das Architektengesetz Baden-Württemberg sowie die Berufsordnung, sind einsehbar auf der Homepage der Architektenkammer Baden-Württemberg:

http://www.akbw.de/download/architektengesetz.pdf

http://www.akbw.de/download/berufsordnung.pdf

Der freie Architekt und Stadtplaner SRL Dipl.-Ing. Wolfgang Riede ist eingetragenes Mitglied der Architektenkammer Baden-Württemberg, Danneckerstr. 54, D-70182 Stuttgart, Bundesrepublik Deutschland. Hieraus ergibt sich die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung.

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